Parkour
Läufe, die einem Hindernislauf gleichkommen - sowohl in Städten als auch in natürlicher Umgebung - nennt man Parkour oder Freerunning. Wir lassen das sogenannte "Freerunning" hier eher außer Acht, da es mit Showeinlagen, wie Saltos, Flic Flac etc. umrahmt wird. Das entspricht jedoch nicht dem Kerngedanken des Parkour.
Es handelt sich bei dieser Sportart um die Kunst, eine Strecke von A nach B auf möglichst direktem Wege zu überwinden, sei es in der Natur oder in urbanem Umfeld. Hierbei werden die Grenzen lediglich durch die eigenen Fähigkeiten gesetzt, nicht etwa durch Hindernisse, die sich einem in den Weg stellen. Diese Barrieren - wie z.B. Bänke, Mauern, Zäune, Blumenkübel etc. - werden entsprechend den eigenen Möglichkeiten überwunden, ohne sie zu verändern, beiseite zu räumen oder zu umgehen.
Parkour aber nur als Sportart zu bezeichnen wird dieser körperlich und geistig höchst anspruchsvollen Betätigung nicht ganz gerecht. Es ist vielmehr die Philosophie der Erkenntnis, dass bestehende Hindernisse überwunden werden können.
Hier gibt's ein cooles Musikvideo zum Thema Parkour von der Hip-Hop-Band JFT.
Weitere theoretische Infos findest du auf wikipedia.de unter folgenden Links:
- Parkour
- Freerunning
________________________________________________________________________________ Bild: © Benjamin Hell / PIXELIO


